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Biografie

Steckbrief

Name: Romina
Geburtstag: 03.02.86
Geburtsort: Pforzheim
Größe: 1,65 m
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun
Geschwister: Eine Schwester "Dunja"
Hobbies: Sprachen, Politik, Songschreiben, Singen, Tanzen
Sprachen: Afrikaans, Arabisch, Deutsch, Englisch,
Französisch, Italienisch
Sportarten: Surfing
Instrumente: Piano, Keyboard
Musikstil: Soul, R'n'B, Jazz, Pop&Rock
Lebensmotto: Die Zunge ist die Übersetzerin des Herzens.


Biografie

Es ist ein bisschen seltsam, eine Biographie zu beginnen mit einem Zitat, das nicht von der Person stammt, die es zu portraitieren gilt. Doch wagen wir es trotzdem. Wagemut tut manchmal gut.

"Wo immer man auch ist auf dieser Erde, man kann unmöglich verloren gehen.“ In Benjamin Leberts Roman "Kannst du“ steht dieser Satz, in dem mehr Trost steckt als in sechs Tafeln Vollmilchschokolade und drei Umarmungen. "Kannst du“ ist das Lieblingsbuch von Romina Reinhardt. Ihr dürft sie beim Künstlernamen Romina Lombardo nennen. Oder einfach: Romina.

Romina ist nicht verloren gegangen. Nicht in Kieselbronn, ihrem Wohnort, einem beschaulichen Idyll, wo Baden an Württemberg grenzt. Nicht an der Universität zu Köln, wohin sie nach dem Abitur auszog, um der weiten Welt, deren Sprachen und Kulturen zu begegnen. Studienfächer: Afrikanistik, Islamwissenschaften und Linguistik.

Und auch die eigentümliche Parallel-Welt von "Popstars“, in die es Romina – mit einem Lächeln auf den Lippen und drei Pfund Soul in der Stimme – im Jahre 2006 verschlug, verschluckte sie nicht.

Schaut Euch ihr Foto an. Seht, wie es da funkelt in ihren braunen Augen. Ihr Charakter nicht verbogen im Rampenlicht. Ihre Lebensfreude nicht verblichen im harten Geschäft der Fernseh-Auslese. Unter der Casting-Käseglocke – abgeschottet von der Außenwelt und doch beäugt von Millionen Schaulustigen. Romina, das stimmgewaltige Goldkehlchen, hat sich nicht die Flügel verbrannt an der Sonne des TV-Ruhms. Kein Höhenflug. Sie ist auf dem Boden geblieben. Man geht nirgends nie verloren mit einem reinen Herzen als Kompassnadel.

Romina ist keine Archivleiche einer TV-Castingshow, in der sie sich die Seele aus dem Leib gesungen hat. Getanzt hat sie bei "Popstars“ über ein halbes Jahr lang so gut wie keine andere, bis zur Erschöpfung – und noch weiter. Ausstrahlung bewiesen, alle Prüfungen bestanden – meist mit Auszeichnung der Jury. Die Musterschülerin der Musik-Schau – in der Finalshow scheiterte sie schließlich. Sie wurde viertes Mitglied in der Band "Monrose“, deren Konzept nur drei Mitglieder vorsieht. Mit Talent gesegnet, stand sie doch mit leeren Händen da. Tragisch war es. Und traurig.

Wie geht’s mit ihrem Leben und Streben weiter an dieser Stelle? Wie steht’s mir ihrem großen Ziel, für das sie gekämpft wie eine Löwin im "Popstars“-Raubtierkäfig: Singen und Tanzen wie Beyoncé Knowles auf der großen Bühne. Alles abgehakt?

Tränen statt Traum? Kapitulation statt Karriere?

Ein einschneidernder Moment im Leben von Romina, gerade mal zwanzig Jahren alt zu dieser Zeit. Wäre sie die Hauptfigur in ihrem Lieblingsbuch, sie würde sich wohl fragen: "Kannst du?“

Klare Antwort: Ja, sie kann – ihr eigenes Ding machen. Ihr Ding: Internationaler Soul, R’n’B, Pop – authentisch und in Englisch eingesungen, mit eigenen Texten. "Für mich ist ,Popstars’ nicht die einzige Chance. Es gibt noch andere Wege“, sagt Romina.

Eine Solo-Karriere, unterstützt von einem erfahrenen Team – das ist Rominas neuer Weg. Ein schmaler Grat ist das zwischen unterbrochenem Studium, einem "Popstars“-Aus in letzter Sekunde und den Solo-Pfaden, auf denen sie wandern will. Umgeben von Abgründen ist Romina auf einem solchen Weg, aber auch angetrieben von einem Rückenwind namens Hoffnung. Ihr Proviant auf dem langen Weg: Viel Musik-Talent im Blut, ein Musik-Traum im Blick. Davon kann man zehren

Dennoch: Die Musikindustrie von heute ist kein Ponyhof, das Leben als Berufsmusikerin kein Zuckerschlecken. Glanz und Glamour werden getrübt vom Glitzern der Oberfläche gebrannter Tonträger. Nichts ist mehr garantiert. Nichts sicher. Warum tut man sich das an? Romina ist ein heller Kopf, wäre auch eine tolle Journalistin oder Dolmetscherin – das weiß sie selbst.
Also: Wie kann die kleine (1,65 Meter) mit der großen Stimme nur?
Und überhaupt: Kann sie?
Eine Textzeile Rominas wischt alle Zweifel weg. "My heart may be wrong, this love must carry on.“ Vielleicht täuscht sich mein Herz, doch diese Liebe muss weitergehen. In diesem Satz steckt nicht weniger als die Essenz der Gefühlswelt einer jungen talentierten Frau, die dem Strom ihres Herzblutes folgt. "Das ist so etwas wie meine persönliche Hymne. Es geht um die Liebe zur Musik“, sagt Romina: "Wenn ich es auf Solopfaden nicht probieren würde, wäre ich vielleicht auf einem vernünftigeren Weg. Nur wäre es nicht mein Weg.“ Wagemut tut manchmal gut.

Da ist es raus. Die Musik ist ihr Weg. Es zeichnete sich früh ab, dass dieser auf der Bühne enden sollte. Mit acht begann sie, Keyboard zu spielen. In früher Jugend übte sie sich vor großen Spiegeln in der Tanzschule und auf dem Laufsteg bei Modenschauen. Sie entwickelte Catwalk-Choreographien, wirbelte in Tanz-Workshops – unermüdlich. Dann begegnete Romina dem Gesang. Es war Liebe auf den ersten Blick. Einander vorgestellt wurden der Gesang und Romina bei einer Schulmusical-Produktion. Und: Es funkte.

Zufall. … Schicksal? … Berufung!

"Die Zunge ist die Übersetzerin des Herzens“, sagt Romina. Ihr Lebensmotto. Rominas Zunge, unterstützt von den Stimmbändern, übersetzt ihre Herzschläge in Töne voller Leidenschaft, Intimität, Zerbrechlichkeit. Gefühl knistert in der Stimme wie das Feuer im Kamin. Mal lodert es, mal wärmt es sanft. Ihre Musik macht warm ums Herz. Kurzum: Herzenswärme mit emotionalem Zungenschlag. Romina lebt im Innersten, was sie singt. Sie singt, was sie im Innersten (er)lebt.

Wenn Romina mal nicht mit Singen brilliert, dann tanzt sie. Das tat sie schon, bevor sie sang, und verfeinerte ihre tänzerischen Fähigkeiten stetig. Mit Workshops in allen tänzerischen Ausdrucksformen – am liebsten im Ausdruckstanz und Musical Jazz am Stadttheater Pforzheim und an der renommierten "Stage School of Music, Dance and Drama Hamburg". Aber auch als Hip-Hop-Tänzerin sammelte sie wertvolle Erfahrungen – zum Beispiel im "Millenium Dance Complex“ in Los Angeles, wo sich die Besten der Welt zum Tanzen treffen.

Als Sängerin machte sie sich einen Namen, gewann Talentwettbewerbe, trällerte die Titelsongs für Filmproduktionen der Stuttgarter "Hochschule der Medien“, siegte schließlich zweimal bei der Karaoke-Show "Shibuya“ des Musiksenders Viva.

Und dann kam "Popstars“. Die fünfte Staffel. Motto: "Neue Engel sucht das Land“. Einen hat Deutschland gefunden. Romina Reinhardt. Ein eigenes Album wäre wie ein siebter Himmel für sie, eine Erfüllung. Ein wahr gewordener Traum. Sie arbeitet daran. Im Studio. Mal in Hamburg. Mal woanders. Verloren geht sie nicht.

Ronny Thurow

Romys Myspace
Romys offizieller Fanclub
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